
Das erste Wiedersehen mit dem Meister
24.9.2022, 22:30
Am Dienstag gastiert erstmals in der neuen Saison der EV Zug im Eisstadion Davos. Nach dem Ausscheiden im Playoff-Halbfinal wird es für die Davoser das erste Wiedersehen mit den Zentralschweizern. Eine anspruchsvolle, aber willkommene Herausforderung, um die Leistung des Kloten-Spiel zu bestätigen.
0:4 lautete das harte Verdikt im Frühjahr 2022 in der Playoff-Halbfinal-Serie gegen den späteren Meister EV Zug. Doch so klar, wie das dieses 0:4 auf dem Papier steht, waren nicht alle Partien. Zweimal ein 0:3 und zweimal ein 1:2 entschieden zu Ungunsten der Bündner. Gerade Spiel 4, in dem der HCD bis 19 Sekunden vor Schluss noch in Führung lag, ging auf bittere Art und Weise verloren. Doch das ist das schöne im Sport; bereits am Dienstag hat der HCD die Chance, sich beim Meister zu rehabilitieren.
Wie bei Davos hat auch der EV Zug über den Sommer nur wenig Kadermutationen vorgenommen. Die Abgänge Jerome Bachofner, Marco Müller oder auch Claudio Cadonau sind zu verkraften, Center Anton Lander, der den EVZ nach nur einer Saison wieder verliess, schmerzte da bestimmt mehr. Doch auch er konnte mit dem als Center und Flügel einsetzbaren Brian O’Neill gut ersetzt werden, zudem kam mit Peter Cehlarik ein weiterer sehr spannender Spieler in die Zentralschweiz. O’Neill skorte in sechs Saisons KHL in 342 Spielen 283 Punkte, Cehlarik spielte bereits einige Spiele in der NHL sowie der KHL, gewann die CHL mit Lulea und wurde bei der WM 2021 als bester Stürmer ausgezeichnet.
Mit ihnen wurde das Zuger Top-Kader mit z.B. Leonardo Genoni, Christian Djoos, Tobias Geisser (ist aus der AHL zurück), Niklas Hansson, Gregory Hofmann, Jan Kovar oder Dario Simion noch etwas stärker.
Der Meister starte ganz ansprechend in die neue Saison, auch wenn die Eröffnungspartie gegen den SC Bern erst in der Overtime endete und das Spiel gegen das starke Genéve-Servette verloren ging. Auch gegen Ajoie gewann Zug am letzen Samstag erstaunlich knapp mit 4:3. Insgesamt stehen aber doch schon 11 Punkte auf dem Konto der Zentralschweizer, womit sie auf dem Tabellenplatz 3 zu finden sind.
Tickets für die Partie gegen den amtierenden Meister sind online oder an der Tageskasse verfügbar.
Text: HCD-Onlineredaktion Bild: Maurice Parrée