
Die ZSC Lions lassen dem HCD keine Chance
29.10.2022, 22:45
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Der noch immer arg dezimierte HCD blieb am Samstagabend gegen das Star-Ensemble der ZSC Lions chancenlos. Die Löwen spielten ihre Rolle als meistgenannter Titelkandidat souverän und besiegten die Davoser mit 5:0.
Die personelle Situation beim HCD bleibt angespannt. Einzig Gilles Senn kehrte für den ZSC-Match zurück – für die ersten 40 Spielminuten als Ersatzgoalie an die Bande. Weiterhin fehlen Verteidiger Michael Fora und mit Leon Bristedt, Dennis Rasmussen, Chris Egli, Yannick Frehner und Valentin Nussbaumer gleich fünf Stammstürmer. Im prominent besetzten Line-up der Lions war hingegen unter den Abwesenden nur der überzählige Kyen Sopa aufgeführt.
Die erste Abschlussmöglichkeit eröffnete sich nach nur 20 Sekunden HCD-Stürmer Julian Schmutz. Insgesamt führten die Gäste allerdings die etwas feinere Klinge. Sie spielten phasenweise in hohem Tempo wie aus einem Guss und brachten so die Davoser Defensive immer wieder in Nöte. Beim Zürcher Führungstreffer gesellte sich individuelle Klasse hinzu. NHL-Stürmer Alexandre Texier legte bei einem Konter pfannenfertig für Lucas Wallmark auf. Der Schwede, der mehr als 200 NHL-Partien auf dem Buckel hat, bezwang HCD-Goalie Sandro Aeschlimann im Nachschuss (5.). Die beste Chance der Platzherren im Startdrittel vergab Enzo Corvi. Der Center dribbelte sich magistral durch die Zürcher Reihen, schon den Puck dann aber übers Torgehäuse (10.). Stattdessen erhöhte Sven Andrighetto aus spitzem Winkel den Vorsprung für die Gäste (17.). Vor der ersten Pause strebten die Bündner vehement den Anschlusstreffer an. Corvi brachte den Puck aus nächster Nähe aber nicht an ZSC-Goalie Ludovic Waeber vorbei.
Im Mitteldrittel bestimmten die Zürcher weitgehend das Spielgeschehen. Bis gut vier Minuten vor dem Ende dieses Abschnitts hielt Aeschlimann seinen Kasten mit mehreren Glanzparaden rein. So stoppte er etwa den solo anstürmenden ZSC-Topskorer Juho Lammikko. Dann musste er sich von Chris Baltisberger (36.) und Willy Riedi (38.) doch noch geschlagen geben. Das Torschuss-Verhältnis lautete im zweiten Drittel zwar nur 12:10 für die Lions. Doch die wirklich guten Davoser Torchancen waren an einer Hand abzuzählen. Gegen die kompakte Zürcher Defensive taten sich die Platzherren schwer. Corvi legte einmal vielversprechend für Stransky auf. Der HCD-Tscheche verpasste diese Möglichkeit aber genauso wie später Andres Ambühl und Marc Wieser.
Fürs Schlussdrittel kam Senn an Stelle von Aeschlimann zu seinem zweiten Einsatz in der laufenden Meisterschaft. Mit Simon Knak verschwand ein weiterer Davoser Stürmer in der 42. Minute verletzungsbedingt in der Kabine. Später musste sich Nino Russo auf der Spielerbank pflegen, nachdem er von Yannick Weber in die Bande geknallt worden war. Der ZSC-Verteidiger kassierte dafür fünf Strafminuten. Im folgenden, stark gespielten Powerplay verwehrte aber der Pfosten bei einem harten Direktabnahme von Stransky den Davoser Ehrentreffer (51.). Es passte ins Bild dieses aus HCD-Sicht missglückten Abend, dass die Bündner danach selbst in doppelter Überzahl während voller zwei Minuten trotz zwingender Kombinationen nichts Zählbares zustande brachten. Wie man es hätte tun sollen, demonstrierte bei beidseits wieder komplettem Spielerbestand Reto Schäppi beim 5:0 (57.).
Bereits am Sonntagaben geht es für die Davoser weiter. Um 15.45 Uhr gastieren sie beim EHC Kloten. Die „Flieger“ fassen nach ihrem Aufstieg in der National League aber immer besser Fuss – vor allem zuhause. Ihre letzten drei Heimspiele gegen die ZSC Lions, Ajoie und die SCL Tigers gewannen sie allesamt. Und am Samstagabend setzten sich die Klotener auch in Bern durch.
Quelle: HCD-Onlineredaktion Foto: Maurice Parrée